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RNF123 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403631-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF123 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403631-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF123 kodiert eine E3-Ubiquitin-Protein-Ligase, die den Proteinumsatz über ubiquitinabhängigen proteasomalen Abbau reguliert und die Substraterkennung innerhalb von Ubiquitin-Signalnetzwerken koordiniert. Durch die Kontrolle der Stabilität ausgewählter regulatorischer Proteine beeinflusst RNF123 die Zellzyklusprogression, zelluläre Stressantworten sowie Signalwege, die mit Proteostase und Signaltransduktion verknüpft sind. Eine Störung der Ubiquitin-Ligase-Aktivität kann Transkriptionsprogramme und die Checkpoint-Kontrolle umgestalten, wodurch RNF123 einen relevanten Knotenpunkt für mechanistische Studien zu fehlreguliertem Wachstum und zur Überwachung der Genomintegrität darstellt. Eine veränderte Expression oder Funktion von RNF123 wurde in Zusammenhängen der menschlichen Krankheitsbiologie beschrieben, in denen die ubiquitinierungsvermittelte Kontrolle der Protein-Homöostase gestört ist.
RNF123 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF123-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF123 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF123-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF123-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.