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RNase 7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416419-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNase 7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416419-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNASE7 kodiert RNase 7, eine sekretierte kationische Ribonuklease aus der RNase-A-Superfamilie, die zur angeborenen epithelialen Abwehr an Haut- und Schleimhautoberflächen beiträgt. Über den RNA-Abbau hinaus ist RNase 7 an der antimikrobiellen Barrierefunktion beteiligt und wird durch entzündliche Signale sowie Programme der epithelialen Differenzierung reguliert, wodurch sie mit Wirt–Mikroben-Interaktionen verknüpft ist. Die Expression ist besonders in Keratinozyten ausgeprägt und wird durch zytokingesteuerte Signalwege sowie Mustererkennungsrezeptor-(Pattern-Recognition-Receptor-)Signalwege moduliert, die die mukosale Immunität prägen. Eine veränderte RNASE7-Expression wurde bei entzündlichen Hauterkrankungen und in infektionsbezogenen Kontexten beschrieben, was sie zu einem nützlichen Marker und mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung epithelialer Immunantworten macht.
RNase 7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNASE7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNASE7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNASE7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNASE7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.