Date published: 2026-9-8

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Ribosomal Protein S16 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403364-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Ribosomal Protein S16 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Ribosomal Protein S16 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Ribosomal Protein S16 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Ribosomal Protein S16 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der RPS16-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Ribosomal Protein S16: sc-518206
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    Ribosomal Protein S16 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403364-ACT
    20 µg
    $397.00

    RPS16 kodiert das humane ribosomale Protein S16, eine konservierte Komponente der kleinen 40S-Ribosomenuntereinheit, die für eine präzise mRNA-Decodierung und eine effiziente Initiation der Translation erforderlich ist. Als Teil der Ribosomenbiogenese und der zytoplasmatischen Proteinsynthese unterstützt RPS16 zelluläre Wachstumsprogramme und Proteostase‑Signalwege, die Nährstoffsignale mit der Translationsleistung koppeln. Störungen in Dosierung und Zusammenbau ribosomaler Proteine können nukleoläre Stressantworten auslösen und p53‑verknüpfte transkriptionelle Netzwerke umgestalten, wodurch die Integrität der Ribosomen mit der Zellzykluskontrolle verknüpft wird. Eine abweichende Expression ribosomaler Proteine, einschließlich RPS16, wurde in verschiedenen Krankheitskontexten beschrieben und wird häufig als Marker für eine veränderte Translationskapazität in proliferativen sowie stressadaptierten Zuständen untersucht.

    Ribosomal Protein S16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPS16-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Ribosomal Protein S16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPS16-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPS16-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ribosomal Protein S16-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPS16-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ribosomal Protein S16-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ribosomal Protein S16-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPS16-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.