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Ribosomal Protein L3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403160-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Ribosomal Protein L3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403160-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
RPL3 kodiert das ribosomale Protein L3, einen essenziellen strukturellen und funktionellen Bestandteil der großen 60S‑Ribosomenuntereinheit, der zur Ribosomenbiogenese und zur Architektur des Peptidyltransferase-Zentrums während der Translation beiträgt. Als Teil der zentralen Translationsmaschinerie unterstützt RPL3 die globale Proteinsynthese und ist funktionell mit Signalwegen verknüpft, die die nukleoläre Funktion, die Kontrolle des Zellwachstums und die Proteostase steuern. Störungen der Homöostase ribosomaler Proteine können Ribosomenstress-Signalwege aktivieren, einschließlich p53-assoziierter Antworten, und mit der Zellzyklusregulation zusammenhängen. Eine dysregulierte Expression ribosomaler Gene, einschließlich RPL3, wurde in mehreren Krankheitskontexten beobachtet und wird häufig als Marker und Modulator einer veränderten Translationskapazität in proliferativen Zuständen untersucht.
Ribosomal Protein L3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPL3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ribosomal Protein L3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPL3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPL3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ribosomal Protein L3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPL3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ribosomal Protein L3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ribosomal Protein L3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPL3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.