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Ribosomal Protein L22L1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402323-ACT | 20 µg | $397.00 |
RPL22L1 kodiert das ribosomale Protein L22-like 1, eine mit der großen 60S-Ribosomenuntereinheit assoziierte Komponente, die die Ribosomenbiogenese und eine effiziente mRNA-Translation unterstützt. Als Teil der zentralen Translationsmaschinerie trägt RPL22L1 zur Proteostase und zu wachstumsbezogenen Programmen bei, die Nährstoffsensorik, Zellzyklusprogression und Stressantworten über globale und transkriptselektive Translationskontrolle miteinander koppeln. Variationen in der Dosierung ribosomaler Proteine können die Ribosomenassemblierung und spezialisierte Translation beeinflussen, mit nachgelagerten Effekten auf Signalwege, die mit Proliferation und zellulärer Anpassung verbunden sind. Eine dysregulierte Expression ribosomenassoziierter Gene, einschließlich RPL22L1, wird häufig in Kontexten wie onkogenem Wachstum, Veränderungen des RNA-Stoffwechsels und ribosomopathieähnlichen Phänotypen untersucht.
Ribosomal Protein L22L1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPL22L1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ribosomal Protein L22L1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPL22L1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPL22L1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ribosomal Protein L22L1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPL22L1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ribosomal Protein L22L1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ribosomal Protein L22L1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPL22L1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.