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Rev-erbα Double Nickase Plasmid (h) | sc-401211-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rev-erbα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401211-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NR1D1 kodiert den nukleären Rezeptor Rev-erbα, einen hämbindenden Transkriptionsrepressor, der die zirkadiane Zeitsteuerung mit dem zellulären Stoffwechsel verknüpft. Rev-erbα moduliert die zentrale Uhrwerk-Schaltkreise, indem er Zielgene der BMAL1/ARNTL-Achse reprimiert, und koordiniert die Lipid- und Glukosehomöostase über Crosstalk mit Stoffwechselregulatoren und der Signalgebung nukleärer Rezeptoren. Über die Regulation inflammatorischer Genprogramme sowie mitochondrialer und metabolischer Signalwege wird die NR1D1-Aktivität häufig in Zusammenhängen untersucht, die zirkadiane Störungen mit metabolischer und immunologischer Fehlregulation verbinden. Eine veränderte NR1D1/Rev-erbα-Funktion wurde in der Forschungsliteratur mit Phänotypen im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom, neurobehavioralen Prozessen und der Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was ihren Wert für mechanistische Studien unterstreicht.
Rev-erbα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NR1D1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NR1D1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NR1D1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NR1D1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.