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Rad54B Double Nickase Plasmid (h) | sc-403794-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rad54B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403794-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RAD54B kodiert Rad54B, eine DNA‑abhängige ATPase aus der SWI2/SNF2‑Familie, die bei der homologen Rekbination mit RAD51 zusammenwirkt, um DNA umzubauen und während der Reparatur von Doppelstrangbrüchen die Stranginvasion zu fördern. Rad54B trägt zur Genomstabilität bei, indem es an der Signalübertragung der DNA‑Schadensantwort, an der repliztionsassoziierten Reparatur und an der Erholung nach genotoxischem Stress beteiligt ist, und verknüpft damit zentrale Prozesse der homologen Rekombination mit rekombinationsvermittelten Checkpoint‑Signalwegen. Eine veränderte RAD54B‑Aktivität kann die chromosomale Instabilität und die Mutationslast erhöhen – Merkmale, die häufig im Kontext der Tumorbiologie und von Zuständen mit defekter DNA‑Reparatur untersucht werden. Entsprechend wird RAD54B breit erforscht, insbesondere hinsichtlich seines Einflusses auf die Rekombinationseffizienz, die Empfindlichkeit gegenüber DNA‑schädigenden Agenzien und die Mechanismen, die die zuverlässige Chromosomenaufrechterhaltung steuern.
Rad54B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RAD54B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RAD54B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RAD54B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RAD54B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.