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PTP22 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416917-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PTP22 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416917-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTPN22 kodiert die Protein-Tyrosinphosphatase Non-Receptor Typ 22 (PTP22), eine zytosolische Phosphatase, die die Signalübertragung downstream von Antigenrezeptoren abschwächt, indem sie zentrale Kinasen und Adapterproteine dephosphoryliert. In Immunzellen prägt PTP22 die Aktivierungsschwellen und beeinflusst Signalwege, die mit der T‑Zellrezeptor- und B‑Zellrezeptor-Signalgebung verknüpft sind, darunter die phosphorylierungsabhängige Kontrolle von MAPK- und NF‑κB‑Outputs. Genetische und funktionelle Studien haben eine veränderte PTP22-Aktivität mit einer gestörten Immuntoleranz und entzündlicher Signalgebung in Verbindung gebracht. Daher wird PTPN22 in Modellen zur Autoimmunanfälligkeit, Immunzelldifferenzierung und zum Umbau von Signalisierungsnetzwerken breit untersucht.
PTP22 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPN22-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPN22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPN22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPN22-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.