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PTP1B Double Nickase Plasmid (h) | sc-400732-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PTP1B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400732-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTPN1 kodiert die Protein-Tyrosinphosphatase 1B (PTP1B), eine mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziierte Phosphatase, die aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinasen und zentrale Adapterproteine dephosphoryliert. Durch die Abschwächung der Signalübertragung über den Insulin- und den Leptinrezeptor sowie durch die Modulation der Outputs der JAK/STAT-, MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege trägt PTP1B zur Regulation des zellulären Stoffwechsels, der Wachstumsfaktor-Antwort und inflammatorischer Signalgebung bei. Eine veränderte PTPN1/PTP1B-Aktivität wird mit einer gestörten Glukosehomöostase und erhöhter Adipositas in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext onkogener Signalnetzwerke untersucht, die durch aberrante Tyrosinphosphorylierung getrieben sind. In Immun- und Stromakompartimenten prägt PTP1B zudem die Dynamik der Zytokinsignalgebung, was es für Studien zu zellulären Stressantworten und Signalweg-Crosstalk relevant macht.
PTP1B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.