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PSMD1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-427651-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Psmd1** kodiert **PSMD1**, eine zentrale, nicht-ATPase-Untereinheit des **19S-Regulatorpartikels** des **26S-Proteasoms**, die zur ubiquitinabhängigen Proteindegradation und zur Aufrechterhaltung der Proteostase beiträgt. Durch die Unterstützung der Erkennung und Verarbeitung polyubiquitinierter Substrate beeinflusst PSMD1 die Zellzyklusprogression, Stressantworten und Signalweg-Ausgänge, die von einem regulierten Proteinumsatz abhängen, einschließlich Signalwegen, die mit der **NF-κB**-Aktivität und DNA-Schadensantworten verknüpft sind. Eine Störung regulatorischer Proteasomkomponenten kann Antigenprozessierung, metabolische Anpassung und die Empfindlichkeit gegenüber Apoptose verändern, wodurch Psmd1 einen nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung proteostaseassoziierter Phänotypen in Maus-Zell- und Gewebemodellen darstellt. Eine dysregulierte Proteasomfunktion ist breit mit entzündlichen Zuständen und onkogener Transformation assoziiert und liefert einen mechanistischen Kontext für die Untersuchung PSMD1-fokussierter Signalwege, ohne therapeutische Wirkungen zu implizieren.
PSMD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Psmd1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PSMD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Psmd1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Psmd1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PSMD1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Psmd1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PSMD1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PSMD1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Psmd1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.