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PRX1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405108-ACT | 20 µg | $397.00 |
PRRX1 kodiert das paired-related Homeobox-Protein PRX1, einen Transkriptionsfaktor, der während der Entwicklung und des Gewebeumbaus mesenchymale Zellschicksalsentscheidungen reguliert. PRX1 beeinflusst Programme der epithelial–mesenchymalen Transition (EMT), die Aktivierung von Fibroblasten und die Organisation der extrazellulären Matrix, indem es transkriptionelle Netzwerke koordiniert, die an Migration, Adhäsion und Differenzierung beteiligt sind. In der Humanbiologie wurde eine veränderte PRRX1-Aktivität mit Änderungen der stromalen Signalübertragung und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht, was PRRX1 für Studien zur Dynamik des Tumormikromilieus, zu fibroseassoziierten Signalwegen und zur Metastasierung relevant macht. Als nukleärer Regulator wird PRX1 häufig als Marker und als mechanistischer Knotenpunkt in Lineage-Tracing-Ansätzen sowie beim Mapping transkriptioneller Schaltkreise in mesenchymalen und stammzellähnlichen Zellzuständen verwendet.
PRX1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PRRX1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PRX1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PRRX1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PRRX1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PRX1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PRRX1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PRX1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PRX1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PRRX1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.