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PRX I Double Nickase Plasmid (h) | sc-418249-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRX I Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418249-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRDX1 kodiert Peroxiredoxin 1 (PRX I), eine zytosolische, thiolabhängige Peroxidase, die Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide reduziert und so die zelluläre Redox-Homöostase aufrechterhält. Durch das Abpuffern reaktiver Sauerstoffspezies beeinflusst PRX I die peroxidvermittelte Signaltransduktion und unterstützt redoxsensitive Signalwege, die Proliferation, Apoptose und Stressantworten steuern, darunter MAPK- und NF-κB-Signalisierung. PRX I trägt außerdem über das Peroxiredoxin–Thioredoxin-System zur Regulation des Redoxzustands von Proteinthiolen bei und kann unter oxidativem Stress die Zytoskelettdynamik sowie DNA-Schadensantworten beeinflussen. Eine fehlregulierte PRDX1-Expression oder ein veränderter Oxidationszustand wurde mit veränderter inflammatorischer Signalgebung, metabolischem Remodeling und Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was PRDX1 für mechanistische Studien oxidativ stressassoziierter Krankheitsprozesse relevant macht.
PRX I Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRDX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRDX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRDX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRDX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.