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PRMT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402249-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRMT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402249-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRMT1 kodiert die Protein-Arginin-Methyltransferase 1, die wichtigste PRMT vom Typ I, die für die asymmetrische Dimethylierung von Argininresten an Histonen sowie an zahlreichen RNA-bindenden und Signalproteinen verantwortlich ist. Durch die Regulierung der Chromatinzugänglichkeit, der Transkription, der RNA-Prozessierung und von DNA-Schadensantworten trägt PRMT1 zu zentralen Prozessen wie Zellzykluskontrolle, Apoptose und Differenzierung bei. Die PRMT1-abhängige Methylierung steht mit epigenetischen und Stressantwort-Signalwegen in Verbindung, indem sie Protein-Protein-Interaktionen und die subzelluläre Lokalisation wichtiger Regulatoren moduliert. Eine fehlregulierte PRMT1-Aktivität und veränderte Arginin-Methylierungsmuster werden häufig im Zusammenhang mit onkogenen Transkriptionsprogrammen, Entzündung und Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen untersucht.
PRMT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRMT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRMT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRMT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRMT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.