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PRL-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-400814-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRL-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400814-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRLR kodiert den humanen Prolaktinrezeptor (PRL‑R), einen Zytokinrezeptor der Klasse I, der Prolaktinantworten in epithelialen, immunologischen und endokrinen Geweben vermittelt. Die ligandenabhängige Rezeptoraktivierung fördert die JAK2/STAT5‑Signalübertragung und aktiviert zudem PI3K‑AKT‑ sowie MAPK‑Kaskaden, um Transkriptionsprogramme zu regulieren, die Differenzierung, Überleben und Proliferation steuern. Die PRL‑R‑Aktivität trägt zur Entwicklung der Brustdrüse und zur Laktationsbiologie bei und wird häufig in hormonresponsiven Kontexten untersucht. Eine veränderte PRLR‑Expression oder -Signalgebung wurde mit fehlregulierter endokriner Signalübertragung und proliferativen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für die Onkologie und die Stoffwechselforschung relevant sind.
PRL-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRLR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRLR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRLR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRLR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.