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PRL Double Nickase Plasmid (r) | sc-437302-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRL Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437302-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Prolaktin (PRL) ist ein pleiotropes Peptidhormon, das vor allem für die Regulation der Laktation und der Entwicklung der Milchdrüse bekannt ist, zugleich aber bei Nagern auch die Reproduktion, die metabolische Homöostase und die Immunmodulation beeinflusst. PRL signalisiert hauptsächlich über den Prolaktinrezeptor, aktiviert dabei JAK2/STAT5‑abhängige Transkriptionsprogramme und steht in Wechselwirkung mit den PI3K/AKT‑ und MAPK‑Signalwegen, wodurch Zellüberleben, Differenzierung und sekretorische Funktion geprägt werden. In der Rattenphysiologie wird eine veränderte PRL‑Signalgebung häufig im Kontext der Regulation der Hypothalamus‑Hypophysen‑Achse, der stressresponsiven endokrinen Steuerung und des Gewebeumbaus untersucht. Eine dysregulierte Aktivität des PRL‑Signalwegs ist relevant für experimentelle Modelle der Hyperprolaktinämie, der Infertilität, der Biologie hypophysärer Laktotrophen sowie proliferativer Phänotypen der Milchdrüse.
PRL Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.