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Prickle2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433985-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Prickle2 kodiert eine zentrale Komponente des Planar-Cell-Polarity(PCP)-Zweigs der Wnt-Signalübertragung und fungiert als Gerüstprotein, das dabei hilft, asymmetrische Proteinkomplexe an der Zellkortex zu organisieren. PRICKLE2 trägt zu polarisierten Zellverhaltensweisen bei, darunter Neuritenauswachsung, Synapsenentwicklung und koordinierte Zytoskelettdynamik, vermittelt durch Interaktionen mit Dishevelled und verwandten PCP-Faktoren. Im Nervensystem unterstützt Prickle2 die neuronale Konnektivität und die Reifung neuronaler Schaltkreise – Prozesse, die sich mit Calcium-Signalgebung, Aktin-Remodelling und Vesikeltransport überschneiden. Genetische und funktionelle Studien bringen Störungen von PRICKLE2 mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung, was es für mechanistische Forschung zur Gehirnentwicklung und Synapsenbiologie relevant macht.
Prickle2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Prickle2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Prickle2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Prickle2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Prickle2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.