
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
PPARα Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422360-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Ppara kodiert den Peroxisomen-Proliferator-aktivierten Rezeptor Alpha (PPARα), einen ligandenaktivierten nukleären Rezeptor, der mit RXR ein Heterodimer bildet und die Transkription über PPAR-Response-Elemente reguliert. PPARα ist ein zentraler Regulator des Lipidkatabolismus, der die Aufnahme von Fettsäuren sowie Programme der β-Oxidation in Mitochondrien und Peroxisomen koordiniert und metabolische mit entzündlichen Signalwegen in Geweben wie Leber, Herz und Muskulatur integriert. Eine veränderte Ppara-Aktivität ist mit Dyslipidämie, hepatischer Steatose, Insulinresistenz und entzündlichen Erkrankungen assoziiert und macht das Gen zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien der metabolischen Homöostase. Das Gene Editing von murinem Ppara ermöglicht die funktionelle Untersuchung der nukleären Rezeptorsignalgebung, die Kartierung transkriptioneller Netzwerke sowie in vivo- oder zellbasierte Modelle des Lipidstoffwechsels und des immunmetabolischen Crosstalks.
PPARα Das Double-Nickase-Plasmid (m2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ppara-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ppara abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ppara-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ppara-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.