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PP2A-B56-β CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403233-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PP2A-B56-β CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403233-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PPP2R5B kodiert die PP2A‑regulatorische Untereinheit B56β, ein Mitglied der B56‑Familie, die den Zusammenbau des Proteinphosphatase‑2A‑Holoenzyms sowie dessen Substratspezifität steuert. Durch die gezielte Rekrutierung von PP2A in definierte Komplexe trägt PP2A‑B56β zur dynamischen Kontrolle phosphorylierungsabhängiger Signalwege bei, darunter Zellzyklus‑Progression, DNA‑Schadensantworten und die Regulation des mitotischen Checkpoints. Die von PP2A‑B56β gesteuerte Dephosphorylierung greift zudem an Knotenpunkten der PI3K/AKT‑ und MAPK‑Signalwege ein, indem sie Kinase‑ und Gerüstprotein‑Substrate reguliert und so Programme für Proliferation und Stressanpassung mitprägt. Eine dysregulierte Expression oder Funktion von PP2A‑B56β wurde mit aberranter Signalübertragung und Phänotypen genomischer Instabilität in Verbindung gebracht, die häufig in der Krebsbiologie und anderen proliferativen Erkrankungen untersucht werden.
PP2A-B56-β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PPP2R5B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PP2A-B56-β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PPP2R5B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PPP2R5B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PP2A-B56-β-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PPP2R5B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PP2A-B56-β-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PP2A-B56-β-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PPP2R5B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.