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PI 3-kinase C2β CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402519-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PI 3-kinase C2β CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402519-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PIK3C2B kodiert die Phosphatidylinositol-4-phosphat-3-Kinase C2β (PI3K-C2β), eine Lipidkinase der Klasse II, die Phosphoinositid-Signale erzeugt, die für die Membrandynamik und den intrazellulären Transport wichtig sind. Durch die Regulation von Pools aus Phosphatidylinositol-3-phosphat und Phosphatidylinositol-(3,4)-bisphosphat beeinflusst PI3K-C2β die Endozytose, den Vesikeltransport, den Umbau des Zytoskeletts sowie kontextabhängige, PI3K/AKT-bezogene Signalausgänge. Eine veränderte Expression oder Aktivität von PIK3C2B wurde in mehreren experimentellen Krebsmodellen mit fehlregulierter Wachstumsfaktor-Signalgebung und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht; außerdem wird es in Signalwegen untersucht, die mit Stoffwechsel und zellulären Stressantworten verknüpft sind. Diese Eigenschaften machen PIK3C2B zu einem nützlichen Ziel, um die phosphoinositidgesteuerte Kontrolle von Signalgebung und membranassoziierten Prozessen in menschlichen Zellen zu untersuchen.
PI 3-kinase C2β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PIK3C2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PI 3-kinase C2β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PIK3C2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PIK3C2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PI 3-kinase C2β-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PIK3C2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PI 3-kinase C2β-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PI 3-kinase C2β-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PIK3C2B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.