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PHT2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425761-NIC | 20 µg | $410.00 |
Slc15a3 codiert den mausstämmigen, protonengekoppelten Histidin-/Oligopeptid-Transporter PHT2, ein Mitglied der SLC15‑Familie, das unter saurem pH zur endolysosomalen Verarbeitung von Peptiden und Aminosäuren beiträgt. Die Aktivität von PHT2 steht im Zusammenhang mit vesikulärem Transport, lysosomenassoziierter Nährstoffsensorik und der Antigenverarbeitung, die die Signalwege der angeborenen und adaptiven Immunität beeinflussen. Indem Slc15a3 die intrazelluläre Verfügbarkeit von Peptiden mitbestimmt, kann es Entzündungsreaktionen sowie Stressanpassungswege in myeloiden und epithelialen Zellkontexten modulieren. Eine Fehlregulation endolysosomaler Transportprozesse unter Beteiligung von PHT2 wurde in experimentellen Modellen mit immunvermittelter Pathologie und veränderten Phänotypen der Wirtsabwehr in Verbindung gebracht.
PHT2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc15a3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc15a3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc15a3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc15a3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.