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PHC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407705-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PHC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407705-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PHC2 kodiert Polyhomeotic Homolog 2, eine zentrale Untereinheit des Polycomb-Repressionskomplexes 1 (PRC1), der durch Chromatinkondensation und Ubiquitinierung von H2A an Lysin 119 zur Aufrechterhaltung einer stabilen transkriptionellen Stilllegung beiträgt. Durch seinen Beitrag zum epigenetischen Gedächtnis unterstützt PHC2 die Kontrolle entwicklungsbezogener Genexpressionsprogramme, die Linienfestlegung (Lineage Specification) und die langfristige Regulation der Zellidentität. Eine Fehlregulation von Polycomb-Gruppen-Proteinen, einschließlich PHC2, ist mit veränderten Differenzierungszuständen und aberranter Proliferation verknüpft, wodurch PHC2 ein relevantes Ziel für Studien zur chromatinbasierten Genregulation ist. PHC2 wird daher häufig im Kontext von Netzwerken der Transkriptionsrepression und PRC1-abhängigen Signalwegen untersucht, die die Genomorganisation modulieren.
PHC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PHC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PHC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PHC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PHC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.