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PGE synthase CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402085-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PGE synthase CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402085-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PTGES kodiert die mikrosomale Prostaglandin‑E‑Synthase‑1 (mPGES‑1), ein induzierbares terminales Enzym der Arachidonsäure‑Kaskade, das COX‑abgeleitetes PGH2 in Prostaglandin E2 (PGE2) umwandelt. Diese Aktivität verknüpft entzündliche Reize mit der Bildung bioaktiver Lipidmediatoren und unterstützt die Modulation von Zytokinsignalen, Gefäßtonus, Schmerzsensibilisierung und der Funktion von Immunzellen. PTGES wird nachgeschaltet von NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwegen reguliert und wirkt zusammen mit PTGS1/2 und PLA2‑Enzymen, um die Eikosanoid‑Ausbeute zu steuern. Veränderte PTGES/PGE2‑Signalgebung wurde mit chronischen Entzündungszuständen und Programmen des tumorassoziierten Mikromilieus in Verbindung gebracht, wodurch PTGES ein häufiges Ziel mechanistischer Studien zur entzündungsgekoppelten Biologie ist.
PGE synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTGES-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PGE synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTGES-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTGES-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PGE synthase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTGES-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PGE synthase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PGE synthase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTGES-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.