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p38 alpha MAPK14 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-424051-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
p38 alpha MAPK14 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-424051-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mapk14 kodiert p38α (MAPK14), eine durch Stress aktivierte Serin/Threonin-Kinase, die inflammatorische Zytokine, Toll-like-Rezeptor-Signale und Umweltstress in Phosphorylierungskaskaden integriert, welche Transkription, mRNA-Stabilität und Proteintranslation steuern. In Mauszellen reguliert p38α ATF2, ELK1 und nachgeschaltete Kinase-Module wie MAPKAPK2/3, prägt damit die Produktion von Mediatoren wie TNF und IL-6 und beeinflusst Zellzyklus-Checkpoints sowie Apoptose. Dieser Signalweg steht in Wechselwirkung mit NF-κB- und Interferon-Signalen und verknüpft die MAPK14-Aktivität mit angeborenen Immunantworten und der Gewebehomöostase. Eine fehlregulierte p38-Signalgebung wird in Modellen entzündlicher Erkrankungen, metabolischen Stresses, Neuroinflammation und krebsassoziierter Signalgebung in der Mikroumgebung breit als mechanistischer Knotenpunkt genutzt.
p38 alpha MAPK14 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mapk14-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
p38 alpha MAPK14 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mapk14-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mapk14-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen p38 alpha MAPK14-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mapk14-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von p38 alpha MAPK14-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des p38 alpha MAPK14-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mapk14-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.