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OX2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421696-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OX2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421696-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Cd200** kodiert das zur Immunglobulin-Superfamilie gehörende membranständige Glykoprotein **OX2 (CD200)**, einen zentralen inhibitorischen Liganden für **CD200R**, der auf myeloiden Zellen exprimiert wird. Die Bindung an CD200R dämpft die Aktivierung von Makrophagen und Mikroglia, indem proinflammatorische Signale reduziert und die Zytokinproduktion moduliert werden, was zur Immunhomöostase an Gewebeschnittstellen beiträgt. Diese Achse beeinflusst die Funktion antigenpräsentierender Zellen, die Leukozyteninfiltration und die Auflösung von Entzündungen und wird häufig in Kontexten wie Neuroinflammation, tumorvermittelter Immunflucht und autoimmunähnlicher Pathologie untersucht. Die Expressionsdynamik von Cd200/OX2 wird zudem genutzt, um eine immuncheckpoint-ähnliche Regulation im zentralen Nervensystem und in peripheren Organen zu untersuchen.
OX2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd200-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd200 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd200-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd200-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.