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O-GlcNAc transferase CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-430829-ACT | 20 µg | $397.00 |
Ogt kodiert die O-GlcNAc-Transferase (OGT), das essenzielle nukleozytoplasmatische Enzym, das die Anlagerung von O-verknüpftem β-N-Acetylglucosamin (O-GlcNAc) an Serin-/Threoninreste verschiedener Protein-Substrate katalysiert. Diese dynamische posttranslationale Modifikation integriert den zellulären Nährstoffstatus über den Hexosamin-Biosyntheseweg und prägt Signalübertragung, Transkription, Chromatinregulation, Proteostase und die Kontrolle des Zellzyklus. Die von OGT vermittelte O-GlcNAcylierung steht in Wechselwirkung mit der Phosphorylierung, um Kinasekaskaden und stressresponsive Programme fein abzustimmen, und beeinflusst dadurch Differenzierung und neuronale Funktion. Eine dysregulierte O-GlcNAc-Dynamik wurde mit Mechanismen metabolischer und neurodegenerativer Erkrankungen sowie mit onkogenen Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, wodurch Ogt einen zentralen Knotenpunkt für pathway-orientierte Studien in Mausmodellen darstellt.
O-GlcNAc transferase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ogt-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
O-GlcNAc transferase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ogt-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ogt-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen O-GlcNAc transferase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ogt-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von O-GlcNAc transferase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des O-GlcNAc transferase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ogt-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.