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Nurr1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400289-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nurr1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400289-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NR4A2 kodiert Nurr1, einen orphanen nukleären Rezeptor-Transkriptionsfaktor, der Genprogramme reguliert, die an neuronaler Differenzierung, mitochondrialer Homöostase und zellulären Stressantworten beteiligt sind. Nurr1 koordiniert Transkriptionsnetzwerke gemeinsam mit anderen nukleären Rezeptoren und Koregulatoren, um dopaminbezogene Signalwege, die Expression entzündungsassoziierter Gene und Überlebensprogramme zu modulieren. Eine veränderte NR4A2-Aktivität wurde mit fehlregulierter neuroimmuner Signalübertragung und einer beeinträchtigten Aufrechterhaltung dopaminerger Phänotypen in Verbindung gebracht, was NR4A2 zu einem relevanten Ziel für die Erforschung von Neurodegeneration und entzündungsbedingter neuronaler Dysfunktion macht. In humanen Zellmodellen ermöglicht die gezielte Beeinflussung von NR4A2 mechanistische Untersuchungen der transkriptionellen Kontrolle in der neuronalen Entwicklung und stressadaptiven Antworten.
Nurr1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NR4A2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NR4A2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NR4A2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NR4A2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.