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NPR-A Double Nickase Plasmid (m) | sc-421948-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NPR-A Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421948-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Npr1 kodiert den natriuretischen Peptidrezeptor A (NPR-A), eine einzeln die Membran durchspannende Transmembran-Guanylylcyclase, die atriale und hirnständige natriuretische Peptide bindet und dadurch cGMP erzeugt. Die NPR-A-Signalübertragung aktiviert die Proteinkinase G sowie nachgelagerte Phosphorylierungsprogramme, die den Gefäßtonus, die renale Natriumhandhabung und das kardiale Remodeling regulieren und in NO–cGMP- sowie phosphodiesterasekontrollierte zyklische Nukleotid-Netzwerke eingebunden sind. In immunologischen und stromalen Kontexten kann NPR-A über cGMP-abhängige Signalwege inflammatorische Signalgebung und Fibroblastenaktivität modulieren. Eine Fehlregulation der Npr1/NPR-A-Funktion wurde in Mausmodellen mit Hypertonie, kardialer Hypertrophie und Fibrose sowie mit renalen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für kardiorenale Physiologiestudien relevant sind.
NPR-A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Npr1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Npr1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Npr1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Npr1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.