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Nova-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404452-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nova-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404452-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOVA2 kodiert Nova-2, ein in Neuronen angereichertes RNA-bindendes Protein, das YCAY-Motive erkennt und dadurch alternatives Spleißen, mRNA-Stabilität und die Lokalisation von Transkripten steuert, die an synaptischer Funktion und neuronaler Reifung beteiligt sind. Über seine Regulation der prä-mRNA-Prozessierung trägt Nova-2 zur Ausprägung aktivitätsabhängiger Genexpressionsprogramme bei und unterstützt die Genauigkeit von Signalwegen der Axonführung, Synaptogenese und Neurotransmission. Störungen in NOVA2-abhängigen Spleißnetzwerken wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer veränderten Funktion neuronaler Schaltkreise in Verbindung gebracht, was NOVA2 zu einem hilfreichen Knotenpunkt für die Untersuchung von RNA-Prozessierungsdefekten in der Biologie des Nervensystems macht. NOVA2 wird außerdem im Rahmen umfassenderer Regulationsschaltkreise von Spleißfaktoren untersucht, die mit stressresponsivem RNA-Metabolismus und zelltypspezifischem Remodeling des Transkriptoms zusammenlaufen.
Nova-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOVA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOVA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOVA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOVA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.