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NFATc1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400164-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NFATc1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400164-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NFATC1 kodiert NFATc1, einen calciumregulierten Transkriptionsfaktor, der nachgeschaltet von Calcineurin als Antwort auf Signale des T‑Zell‑Rezeptors und anderer Immunrezeptor‑Signalwege aktiviert wird. Nach der Dephosphorylierung transloziert NFATc1 in den Zellkern, um Transkriptionsprogramme zu koordinieren, die Immunaktivierung, Zytokinexpression und Differenzierungszustände prägen; außerdem trägt es zur Osteoklastogenese sowie zu Programmen des Gewebeumbaus bei. NFATc1 verknüpft die Ca2+/NFAT‑Signalgebung mit MAPK‑ und AP‑1‑abhängigen Einflüssen, um eine kontextspezifische Genexpression feinzujustieren. Eine dysregulierte NFATC1‑Aktivität wurde mit immunologischen und inflammatorischen Phänotypen sowie mit krebsassoziierter transkriptioneller Reprogrammierung in Verbindung gebracht, was seine Eignung als zentraler Knotenpunkt für mechanistische Signalwegstudien unterstreicht.
NFATc1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NFATC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NFATC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NFATC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NFATC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.