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NDUFB5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425783-NIC | 20 µg | $410.00 |
Ndufb5 kodiert NDUFB5, eine akzessorische Untereinheit des mitochondrialen Atmungskettenkomplexes I (NADH:Ubiquinon-Oxidoreduktase), die einen effizienten Elektronentransfer von NADH auf Ubiquinon unterstützt und zur oxidativen Phosphorylierung beiträgt. Eine korrekte Assemblierung und Stabilität von Komplex I trägt dazu bei, das mitochondriale Membranpotenzial, die ATP-Produktion und die Redox-Homöostase aufrechtzuerhalten, wodurch die Funktion von NDUFB5 mit dem zellulären Energiestoffwechsel und der Kontrolle reaktiver Sauerstoffspezies verknüpft ist. In Mausmodellen wird die Störung von Komplex-I-Komponenten häufig genutzt, um mitochondriale Dysfunktionen im Zusammenhang mit bioenergetischen Stressreaktionen, metabolischer Anpassung und Zelltod-Signalwegen zu untersuchen. Als nukleär kodierter Komplex-I-Faktor ist NDUFB5 für die Forschung zu Mechanismen mitochondrialer Erkrankungen sowie zu breiteren Phänotypen relevant, die mit einer beeinträchtigten oxidativen Phosphorylierung einhergehen.
NDUFB5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ndufb5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ndufb5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ndufb5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ndufb5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.