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NDRG3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424349-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NDRG3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424349-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Ndrg3* kodiert NDRG3, ein Mitglied der NDRG-Familie, das an der zellulären Anpassung an Stress, der Regulation des Stoffwechsels und Differenzierungsprogrammen beteiligt ist. NDRG3 wurde mit hypoxieassoziierter Signalübertragung und laktatabhängigen Signalwegen in Verbindung gebracht, die das Zellüberleben, die Proliferation und transkriptionelle Programme beeinflussen können. In vielen Kontexten überschneidet sich die Aktivität von NDRG3 mit Prozessen, die den mitochondrialen Stoffwechsel, das Redox-Gleichgewicht und die entwicklungsbezogene Genexpression steuern. Eine Fehlregulation NDRG3-assoziierter Netzwerke wurde in der Literatur mit veränderter Wachstumskontrolle und krankheitsrelevanten Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als funktioneller Knotenpunkt in Signalweg- und Mechanismusstudien unterstützt.
NDRG3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ndrg3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ndrg3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ndrg3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ndrg3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.