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NAT-10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406713-NIC | 20 µg | $410.00 |
NAT10 kodiert NAT-10, eine nukleoläre/zytoplasmatische N‑Acetyltransferase, die an der Acetylierung von RNA und Proteinen beteiligt ist, einschließlich der Regulation von N4‑Acetylcytidin (ac4C) auf mRNA, was die Transkriptstabilität und die Translationseffizienz beeinflussen kann. NAT-10 wirkt an der Ribosomenbiogenese, der nukleolären Homöostase sowie an zellzyklusgekoppelten Prozessen wie DNA-Schadensantworten und der Signalgebung bei Replikationsstress mit und verknüpft damit eine acetylierungsabhängige Kontrolle der Genexpression mit zellulären Wachstumsprogrammen. Eine veränderte NAT10-Aktivität oder -Expression wurde in der Literatur mit proliferativen Phänotypen, Genominstabilität und einer dysregulierten RNA-Metabolisierung in verschiedenen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was seine Eignung als mechanistischer Knotenpunkt zur Untersuchung von Stressanpassung und Proteostase stützt. Daher wird NAT10 häufig in Signalwegen untersucht, die RNA-Modifikationen, Chromatinorganisation und seneszenzähnliche Programme in humanen Zellen miteinander verknüpfen.
NAT-10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NAT10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NAT10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NAT10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NAT10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.