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NALP6 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430389-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NALP6 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-430389-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Nlrp6 kodiert NALP6, einen zytosolischen NOD-like-Rezeptor, der als Sensor der angeborenen Immunität und als Regulator inflammasomassoziierter Signalwege fungiert. NALP6 beeinflusst die Aktivierung von Caspase‑1, die Reifung von Zytokinen der IL‑1‑Familie sowie nachgeschaltete inflammatorische Transkriptionsprogramme und verknüpft damit die Erkennung mikrobieller Signale und Gefahrensignale mit epithelialen und myeloiden Immunantworten. Im Gastrointestinaltrakt wird NLRP6 eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der mukosalen Barrierefunktion und bei der Gestaltung der Wirt–Mikrobiom-Interaktionen zugeschrieben, mit Relevanz für Modelle von Kolitis und intestinaler Entzündung. Eine veränderte NLRP6-Aktivität wurde zudem im Kontext von Infektionsanfälligkeit und entzündungsgetriebener Gewebehomöostase untersucht.
NALP6 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nlrp6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nlrp6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nlrp6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nlrp6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.