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N-Ras CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-421960 | 20 µg | $397.00 |
Maus-Nras kodiert N‑Ras, eine membranassoziierte kleine GTPase, die zwischen GDP‑ und GTP‑gebundenen Zuständen wechselt, um Signale von Rezeptor-Tyrosinkinasen und anderen upstream liegenden Reizen weiterzuleiten. Aktiviertes N‑Ras bindet zentrale Ras-Effektorwege, darunter RAF–MEK–ERK (MAPK) und PI3K–AKT, und koordiniert Proliferation, Differenzierung, Zytoskelettdynamik und Überleben. Eine strenge Kontrolle der N‑Ras‑Aktivität ist für normale hämatopoetische und entwicklungsbezogene Signalgebung essenziell, und Störungen des Flusses in Ras-Signalwegen sind breit relevant für onkogene Transformation sowie für Antworten des inflammatorischen Mikroumfelds. Nras dient daher als zentraler Knotenpunkt, um Ras-getriebene Netzwerkumverdrahtung und Pathway‑Crosstalk in Maus-Zell- und Krankheitsmodellen zu untersuchen.
Das N-Ras CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Nras-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Nras-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Nras nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die N-Ras-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Nras-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der N-Ras-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.