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mTOR Double Nickase Plasmid (m) | sc-425273-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mTOR Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425273-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Mtor** kodiert die Serin/Threonin-Kinase **mTOR**, einen zentralen Integrator von Nährstoffverfügbarkeit, Energiestatus, Sauerstoffspannung und Wachstumsfaktor-Signalen, der Zellwachstum und Stoffwechsel koordiniert. Durch den Zusammenschluss zu **mTORC1** und **mTORC2** reguliert mTOR über nachgeschaltete Effektoren wie **S6K**, **4E-BP1** und **AKT** die Proteinsynthese, Autophagie, Lipid- und Nukleotidbiosynthese, die mitochondriale Funktion sowie die Organisation des Zytoskeletts. Die Aktivität des mTOR-Signalwegs beeinflusst Proliferation, Differenzierung und die Aktivierung von Immunzellen und verknüpft **Mtor** mit Untersuchungen zu Entwicklungsprogrammen und zur Gewebehomöostase. Eine fehlregulierte mTOR-Signalübertragung ist breit in der Krebsbiologie, bei Phänotypen metabolischer Erkrankungen sowie in neuroentwicklungs- und neurodegenerativen Mechanismen involviert, was mTOR in Mausmodellen zu einem zentralen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen macht.
mTOR Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mtor-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mtor abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mtor-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mtor-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.