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MT-MMP-4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405757-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen MMP17 kodiert MT-MMP-4 (Matrix-Metalloproteinase-17), eine glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankerte, membranständige Metalloprotease vom Membrantyp, die perizelluläre Proteolyse vermittelt und dadurch das Remodeling der extrazellulären Matrix sowie Zell–Matrix-Interaktionen reguliert. Durch die Verarbeitung von Matrixkomponenten und die Modulation der Verfügbarkeit bioaktiver Signaleinflüsse beeinflusst MT-MMP-4 Signalwege, die mit Gewebemorphogenese, Zellmigration und der Dynamik entzündlicher Mikroumgebungen verknüpft sind. Eine dysregulierte MMP17-Aktivität wurde mit Kontexten pathologischen Remodelings in Verbindung gebracht, darunter Tumorinvasion sowie fibrotische oder entzündliche Prozesse, bei denen ein verändertes Proteasegleichgewicht die extrazelluläre Architektur und Signalgebung umgestalten kann. Geneditierungs- und funktionelle Genomikstudien, die auf MMP17 abzielen, unterstützen die mechanistische Untersuchung der Regulation membranverankerter Proteasen, der Substratspezifität und extrazellulärmatrixabhängiger Phänotypen in humanen Zell- und Organoidmodellen.
MT-MMP-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MMP17-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MT-MMP-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MMP17-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MMP17-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MT-MMP-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MMP17-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MT-MMP-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MT-MMP-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MMP17-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.