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MsrA Double Nickase Plasmid (h) | sc-404424-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane MSRA-Gen kodiert die Methioninsulfoxid-Reduktase A (MsrA), ein zytosolisches und mitochondriales Reparaturenzym, das Methionin-S-sulfoxid wieder zu Methionin reduziert, dadurch oxidative Schäden an Proteinen rückgängig macht und zur Aufrechterhaltung der Proteostase beiträgt. MsrA wirkt innerhalb zellulärer Netzwerke der Redoxhomöostase, die mit dem thioredoxinabhängigen Elektronentransfer, dem mitochondrialen Stoffwechsel und antioxidativen Stressantworten verknüpft sind. Durch die Modulation des Oxidationszustands von Methioninresten kann MSRA die Proteinfaltung, Enzymaktivität und Signalwege beeinflussen, die gegenüber reaktiven Sauerstoffspezies empfindlich sind. Eine veränderte MSRA-Expression oder -Aktivität wurde mit phänotypischen Veränderungen in Verbindung gebracht, die mit oxidativem Stress assoziiert sind, etwa bei Neurodegeneration, altersbedingten Funktionsstörungen und entzündlichen Gewebeschäden, was seine Relevanz für mechanistische Studien der Redoxbiologie unterstreicht.
MsrA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MSRA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MSRA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MSRA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MSRA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.