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mPRβ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403374-ACT | 20 µg | $397.00 |
PAQR8 kodiert den membranständigen Progesteronrezeptor Beta (mPRβ), einen Sieben-Transmembran-Progestinrezeptor aus der PAQR-Familie, der eine schnelle, nicht-genomische Progesteron-Signalübertragung an der Plasmamembran vermittelt. mPRβ wird mit der Regulation von Second-Messenger-Signalwegen in Verbindung gebracht, etwa der über Gi/o gekoppelten Modulation von cAMP und nachgeschalteter Kinase-Signalisierung, wodurch Zellzykluskontrolle, Differenzierung und stressresponsive Transkriptionsprogramme beeinflusst werden. In menschlichen Geweben wurde die PAQR8-Expression vor allem in reproduktions- und endokrinologischen Zusammenhängen untersucht, in denen progesteronabhängige Signalwege mit Steroidhormon-Netzwerken und dem Cross-Talk membranständiger Rezeptoren zusammenlaufen. Eine fehlregulierte Progesteron-Signalgebung und veränderte Expression von PAQR-Familienrezeptoren werden häufig in der hormonresponsiven Biologie analysiert, darunter Modelle reproduktiver Störungen und krebsassoziierter Umgestaltung von Signalwegen, was PAQR8 als Ziel für mechanistische Studien zur Dynamik der Steroid-Signalübertragung stützt.
mPRβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PAQR8-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
mPRβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PAQR8-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PAQR8-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen mPRβ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PAQR8-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von mPRβ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des mPRβ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PAQR8-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.