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MPG1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409072-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane MPEG1-Gen kodiert für „macrophage-expressed gene 1“ (MPG1), ein porenbildendes Protein, das an der angeborenen Immunabwehr und antimikrobiellen Aktivität innerhalb phagolysosomaler Kompartimente beteiligt ist. MPG1 wirkt in Effektorprogrammen myeloider Zellen mit, die Pathogenerkennung mit vesikulärem Transport, Membrandestabilisierung und inflammatorischer Signalübertragung verknüpfen, und steht damit in Zusammenhang mit Prozessen wie Phagozytose, Lysosomenfunktion und zytokinregulierten Aktivierungszuständen. Eine veränderte MPEG1-Expression wurde in Kontexten von Infektionen, chronischer Entzündung und der Biologie tumorassoziierter Makrophagen beschrieben, was die Untersuchung seiner Rolle bei der Polarisation von Immunzellen und der Umgestaltung des Gewebe-Mikromilieus nahelegt. Geneditierung von MPEG1 ermöglicht mechanistische Studien in primären Makrophagen oder Immunzellmodellen, um Wirt–Pathogen-Interaktionen, intrazelluläre Abtötungswege und Phänotypen der Immundysregulation zu analysieren, die für Entzündungs- und Krebsforschung relevant sind.
MPG1 Das Double-Nickase-Plasmid (h2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MPEG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MPEG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MPEG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MPEG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.