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MEF-2C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416594-ACT | 20 µg | $397.00 |
MEF2C kodiert den menschlichen Transkriptionsfaktor MEF-2C, einen Regulator der MADS-Box/MEF2-Familie, der calciumabhängige Signalwege mit Chromatin- und transkriptioneller Kontrolle verknüpft. MEF-2C koordiniert Genexpressionsprogramme, die an Muskeldifferenzierung, neuronaler Entwicklung, synaptischem Umbau und der Spezifizierung von Immunzelllinien beteiligt sind, über Signalwege wie CaMK/Calcineurin–NFAT, MAPK sowie durch Interaktionen mit HDACs der Klasse IIa. Im Zellkern bindet MEF-2C an MEF2-Response-Elemente, um aktivitätsabhängige Transkription und Zellzustandsübergänge in mehreren Geweben zu modulieren. Eine fehlregulierte MEF2C-Expression oder Störungen in den zugrunde liegenden Regulationsnetzwerken wurden mit neuroentwicklungsbedingten Phänotypen, einem veränderten exzitatorisch/inhibitorischen Gleichgewicht und krebsassoziierter transkriptioneller Reprogrammierung in Verbindung gebracht, was MEF2C als zentralen Ansatzpunkt für mechanistische Studien unterstützt.
MEF-2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MEF2C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MEF-2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MEF2C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MEF2C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MEF-2C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MEF2C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MEF-2C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MEF-2C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MEF2C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.