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MCPIP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401790-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MCPIP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401790-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZC3H12A kodiert MCPIP (auch bekannt als Regnase-1), eine RNase und Deubiquitinase, die posttranskriptionelle Signalwege und Ubiquitin-Signale integriert, um die Expression entzündungsrelevanter Gene zu begrenzen. MCPIP fördert den Abbau ausgewählter Zytokin- und Immunantwort-mRNAs und moduliert die Output-Signale der NF-κB- und MAPK-Signalwege, wodurch Makrophagenaktivierung, T‑Zell-Antworten und stressinduzierte Transkriptionsprogramme geprägt werden. Durch die Kontrolle der RNA-Stabilität und der Ubiquitinierung von Signalproteinen trägt MCPIP zur Immunhomöostase bei und kann chronisch-entzündungsassoziierte Phänotypen beeinflussen, wie sie in Forschungskontexten zu Krebs, Autoimmunität und kardiometabolischen Erkrankungen beobachtet werden. Humanes MCPIP wird daher häufig in der angeborenen Immun-Signalübertragung, im RNA-Turnover und beim entzündungsgetriebenen zellulären Remodeling untersucht.
MCPIP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZC3H12A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZC3H12A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZC3H12A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZC3H12A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.