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MC5-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-403844-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MC5-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403844-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **MC5R** kodiert den Melanocortinrezeptor 5 (MC5-R), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der durch Melanocortinpeptide wie α‑MSH und ACTH aktiviert wird. MC5-R signalisiert hauptsächlich über **Gs**, erhöht dadurch den intrazellulären **cAMP**-Spiegel und aktiviert **PKA/CREB**-abhängige Transkriptionsprogramme, mit nachgeschalteten Effekten auf den zellulären Stoffwechsel, die sekretorische Aktivität und die Immunmodulation – jeweils gewebespezifisch. Die MC5R-Aktivität wird mit der Regulation exokriner Drüsenfunktionen, der Lipidverarbeitung und inflammatorischer Signalwege in Verbindung gebracht, und eine veränderte Grundaktivität des Melanocortinwegs wird im Kontext metabolischer und immunassoziierter Erkrankungen untersucht. Da Melanocortinrezeptoren neuroendokrine Signale mit peripheren Antworten verknüpfen, dient MC5R als hilfreicher Knotenpunkt zur Analyse von GPCR-Signaldynamiken und cAMP-gesteuerten Gennetzwerken.
MC5-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MC5R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MC5R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MC5R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MC5R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.