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MAS1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421561-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Mas1** kodiert **MAS1**, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse A, der vor allem als Rezeptor für **Angiotensin-(1–7)** im **Renin–Angiotensin-System** bekannt ist. Die MAS1‑Signalübertragung beeinflusst den Gefäßtonus und die Endothelfunktion und moduliert die Stickstoffmonoxid‑Produktion, die MAPK/ERK‑Aktivität sowie nachgeschaltete entzündliche und fibrotische Programme. Im zentralen Nervensystem wurde MAS1 mit neuronaler Erregbarkeit und synaptischer Plastizität in Verbindung gebracht, wodurch dieser Rezeptor mit der neurovaskulären Regulation und stressresponsiven Schaltkreisen verknüpft ist. Eine veränderte Aktivität der MAS1‑Achse ist an kardiometabolischen und renalen Pathomechanismen beteiligt, was **Mas1** zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zu Entzündung, Fibrose und Gewebeumbau in Mausmodellen macht.
MAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mas1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mas1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mas1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MAS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mas1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MAS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MAS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mas1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.