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MAS1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401674-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAS1 (MAS1-Protoonkogen, G‑Protein‑gekoppelter Rezeptor) kodiert den Mas‑Rezeptor, einen GPCR mit sieben Transmembrandomänen, der als Schlüsselkomponente des protektiven Arms des Renin‑Angiotensin‑Systems wirkt, indem er Signale nachgeschaltet von Angiotensin‑(1–7) vermittelt. Die Aktivierung von MAS1 moduliert GPCR‑abhängige Second‑Messenger‑Signalwege, darunter die Stickstoffmonoxid‑ und prostaglandinverknüpfte Signalübertragung, mit nachgelagerten Effekten auf den Gefäßtonus, inflammatorische Signalwege und Gewebeumbau. In menschlichen Zellen überschneidet sich die MAS1‑Aktivität mit Signalwegen, die die Endothelfunktion, fibroseassoziierte Transkriptionsprogramme und die kardiometabolische Homöostase steuern. Eine dysregulierte MAS1‑Expression oder -Signalgebung wurde in Kontexten wie kardiovaskulären und renalen Pathologien, Entzündungszuständen und krebsassoziierten Signalnetzwerken untersucht, was seine Relevanz als mechanistisches Ziel für die Analyse von Signalwegen unterstreicht.
MAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MAS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MAS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MAS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.