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MARCH1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428465-NIC | 20 µg | $410.00 |
Maus-MARCH1 (membrane associated ring-CH-type finger 1) kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase, die in endosomalen und Plasmamembran-Kompartimenten lokalisiert ist und die Immun-Signalübertragung reguliert, indem sie die Ubiquitinierung und den Transport wichtiger Oberflächenproteine steuert. MARCH1 fördert die Internalisierung und den Abbau von Antigenpräsentationsmolekülen wie MHC-Klasse II sowie des kostimulatorischen Moleküls CD86 und prägt dadurch die Aktivierung von dendritischen Zellen und B-Zellen, die periphere Toleranz und entzündliche Antworten. Über ubiquitinabhängige Sortierung und lysosomalen Abbau verknüpft MARCH1 die Homöostase von Membranproteinen mit Signalwegen, die Endozytose, vesikulären Transport und die adaptive Immunität steuern. Eine dysregulierte MARCH1-Aktivität wurde mit veränderter Antigenpräsentation und gestörter Immunhomöostase in Verbindung gebracht, was ihre Untersuchung in Modellen für Autoimmunität, Infektionen und Tumor–Immun-Interaktionen unterstützt.
MARCH1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des March1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von March1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die March1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit March1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.