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MagT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404484-NIC | 20 µg | $410.00 |
MAGT1 kodiert MagT1, ein Membranprotein des endoplasmatischen Retikulums mit Funktionen in der Magnesiumhomöostase und der N‑verknüpften Glykosylierung als Untereinheit des Oligosaccharyltransferase‑Komplexes. Durch die Unterstützung der kotranslationalen Proteinglykosylierung und der Qualitätskontrolle beeinflusst MagT1 die Proteostase des sekretorischen Weges sowie die Oberflächenexpression ausgewählter Immunrezeptoren. Eine Funktionsstörung von MAGT1 wurde mit Immundefizienz-Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit veränderter Lymphozytensignalgebung und einer erhöhten Anfälligkeit für dysregulierte zelluläre Stressantworten einhergehen, was MAGT1 für Studien zur Immunzellbiologie und ER-assoziierten Signalwegen relevant macht. In humanen Systemen wird die Störung von MAGT1 daher genutzt, um die Reifung von Glykoproteinen, ionenabhängige Signalübertragung und nachgelagerte Effekte auf den Rezeptortransport zu untersuchen.
MagT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAGT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAGT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAGT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAGT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.