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LSm11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406646-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LSm11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406646-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LSM11 kodiert LSm11, ein Sm‑ähnliches RNA‑bindendes Protein, das Teil des U7‑Small‑Nuclear‑Ribonukleoproteins (U7 snRNP) ist, welches auf die 3′‑End‑Prozessierung replikationsabhängiger Histon‑prä‑mRNAs spezialisiert ist. Durch Interaktionen mit der U7 snRNA und assoziierten Faktoren wie der FLASH/NPAT‑Achse unterstützt LSm11 die S‑Phasen‑gekoppelte Expression von Histongenen, die Chromatinassemblierung und die Genomstabilität während des Zellzyklus. Eine Störung dieses Signalwegs kann die Histonversorgung, das Replikationstiming und DNA‑Schadensantworten beeinträchtigen – Prozesse, die häufig im Kontext von proliferativem Stress und Onkogenese untersucht werden. LSm11 ist daher relevant für mechanistische Studien zur Kopplung von RNA‑Prozessierung und Zellzyklusregulation sowie zu den Folgen einer fehlerhaften Prozessierung von Histon‑mRNA.
LSm11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LSM11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LSM11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LSM11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LSM11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.