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Laminin γ-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401068-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin γ-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401068-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMC2 kodiert Laminin γ2, eine zentrale Untereinheit von Laminin-332 in Basalmembranen, die über Interaktionen mit Integrinen und anderen Rezeptoren der extrazellulären Matrix die epitheliale Adhäsion, Polarität und Migration unterstützt. Laminin γ2 trägt zur Organisation von Hemidesmosomen und zum Matrix-Remodeling bei und koordiniert Signalgebung über Fokalkontakt-, PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege, die die Zytoskelettdynamik und das Zellüberleben beeinflussen. Eine veränderte LAMC2-Expression oder eine veränderte Laminin-332-Architektur wird mit beeinträchtigter epidermaler Integrität und abnormalen Epithel–Stroma-Interaktionen in Verbindung gebracht und wurde in Kontexten von Gewebeschädigung und epithelialer Dysplasie untersucht. Als ECM-assoziierter Determinant der Barrierefunktion und Motilität wird LAMC2 häufig in Modellen für Invasion, Wund-Reepithelialisierung und Signalgebung der extrazellulären Matrix untersucht.
Laminin γ-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.