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Laminin γ-2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401068-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Laminin γ-2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401068-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
LAMC2 kodiert Laminin Gamma-2, eine zentrale Untereinheit von Laminin-332 in der Basalmembran, die die Adhäsion, Polarität und Migration epithelialer Zellen über integrinvermittelte Signalwege unterstützt. Durch die Bindung an Rezeptoren wie Integrin α3β1 und α6β4 moduliert Laminin-332 die Dynamik fokaler Adhäsionen, die Stabilität von Hemidesmosomen sowie nachgeschaltete Signalwege einschließlich FAK/Src, PI3K–AKT und MAPK. Die Expression von LAMC2 ist eng mit dem Umbau der extrazellulären Matrix und der Reepithelialisierung von Wunden verknüpft, wobei sie die Motilität von Keratinozyten und die Gewebeintegrität beeinflusst. Eine fehlregulierte Laminin-Gamma-2-Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten mit einer veränderten Funktion der epithelialen Barriere und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht, was sie zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Untersuchungen der ECM–Zell-Signalübertragung macht.
Laminin γ-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LAMC2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Laminin γ-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LAMC2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LAMC2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Laminin γ-2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LAMC2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Laminin γ-2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Laminin γ-2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LAMC2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.