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Laminin β-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402636-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin β-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402636-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMB3 kodiert Laminin β-3, eine essentielle Untereinheit von Laminin-332 (α3β3γ2), einem Glykoprotein der Basalmembran, das die Architektur der extrazellulären Matrix organisiert und die Adhäsion, Polarität und Migration von Epithelzellen fördert. Über Interaktionen mit Integrinen wie α3β1 und α6β4 unterstützt Laminin-332 die Bildung von Hemidesmosomen und moduliert Signalwege der fokalen Adhäsion, die die Zytoskelettdynamik und die Gewebeintegrität beeinflussen. LAMB3-abhängige Matrixsignale sind zentral für die Barrierefunktion von Epidermis und Schleimhäuten, und eine veränderte Expression oder Organisation von Laminin-332 wurde mit Erkrankungen mit erhöhter Hautfragilität sowie mit invasivem Verhalten in epithelialen Tumoren in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen LAMB3 zu einem häufig genutzten Ziel zur Untersuchung der Biologie der Basalmembran, der Zell-Matrix-Signalübertragung und des epithelialen Remodelings.
Laminin β-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMB3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMB3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMB3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMB3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.